People behind Tallence - Kristina
Ein Interview mit Senior Project Lead Kristina Iakusheva
Highlights, Tech, Culture // Liz Peschel // 02.04.2025
Mit unserem neuen Blogformat „People Behind Tallence“ geben wir spannende Einblicke in die Menschen hinter dem Tallence-Logo. Wir möchten die vielfältigen Berufe bei Tallence vorstellen und zeigen, worauf es in den verschiedenen Fachbereichen ankommt. Wie sieht der Arbeitsalltag unserer Kolleg*innen aus? Was begeistert sie an ihrem Beruf? Wie laufen Projekte und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ab? Und welchen Weg sind sie gegangen, um dorthin zu kommen, wo sie heute stehen – und wo wollen sie noch hin?
All das und mehr steht im Mittelpunkt der People Behind Tallence-Blogartikel.
Dieses Mal haben wir mit Kristina Iakusheva gesprochen, die als Senior Project Lead bei Tallence sorgt sie dafür, dass aus großen Ideen klare Strukturen werden – und Projekte nicht nur umgesetzt, sondern aktiv vorangetrieben werden.
Im Interview mit Nicole Schröder, Head of Marketing, erzählt sie, wie sie von der Marketingwelt in die IT gewechselt ist, warum sie sich als Brückenbauerin zwischen Business und Technik sieht und welches Projekt sie besonders begeistert hat.
Kristina, schön, dass du für unsere People behind Tallence-Reihe mit mir sprichst! Lass uns doch direkt starten: Wie würdest du deinen beruflichen Werdegang in wenigen Worten beschreiben?
Kristina:
Unkonventionell, mutig und voller Entwicklung. Mein Weg begann im Marketing – doch der Wunsch, aktiv zum Erfolg von Kunden beizutragen und Teil komplexer technologischer Herausforderungen zu sein, hat mich in die IT geführt. Genau das war einer der entscheidenden Gründe für meinen Wechsel: Ich wollte nicht nur mitgestalten, sondern echte Lösungen vorantreiben. Mit viel Eigeninitiative und Lernfreude bin ich in die Rolle der Projektleiterin hineingewachsen. Seit Oktober 2023 leite ich bei Tallence anspruchsvolle Projekte für die Deutsche Telekom.
Das klingt nach einer spannenden Reise! Der Wechsel von Marketing in die IT ist ja nicht unbedingt klassisch, aber du hast deinen eigenen Weg gefunden. Was hat dich damals zu Tallence geführt?
Kristina:
Tallence hat mich tatsächlich rekrutiert – und das war sofort ein Match! Damals hatte ich noch zwei andere Bewerbungsverfahren laufen, aber mein Bauchgefühl hat sofort „Ja“ gesagt. Die Entscheidung war richtig: Ich kann mich immer wieder für die Expertise meiner Kolleg*innen begeistern. Und menschlich passt es einfach. Ganz zu schweigen von den tollen Standorten – jedes Tallence-Büro hat seinen eigenen Charakter und Charme.
Das hört sich toll an! Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit bei Tallence?
Kristina:
Es ist diese Mischung und Kombination aus technischer Komplexität, strategischer Planung und zwischenmenschlicher Zusammenarbeit. Ich arbeite ja an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Disziplinen und Persönlichkeiten, zwischen Business und Technik – und genau diese Vielfalt macht den Reiz aus.
Ich liebe es, Strukturen zu schaffen, in denen Teams erfolgreich arbeiten können, Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln. Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen – und genau das macht es so spannend.
Und wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?
Kristina:
Jeder Tag ist anders. Ich manage Teams und deren Aufgaben, plane und steuere Kundenprojekte, erarbeite Visionen, moderiere Meetings, schreibe Dokumentationen, und es kommt immer etwas dazu. Ich lasse mich gerne herausfordern, auch im Alltag.
Sehr abwechslungsreich also. Gibt es ein persönliches Motto oder Werte, die dich in deiner Arbeit begleiten?
Kristina:
Die besten Ergebnisse entstehen aus gesunder Zusammenarbeit. Transparenz, klare Kommunikation und ein gemeinsames Ziel sind die Basis dafür. Ich glaube fest daran: Nur wenn sich Menschen in ihrer Rolle gesehen und ernst genommen fühlen, können sie ihr volles Potenzial entfalten – und das spiegelt sich direkt im Projekterfolg wider.
Das klingt nach einem sehr teamorientierten Ansatz. Welche Kompetenzen bringst du speziell bei Tallence ein?
Kristina:
Ich bringe fundiertes Wissen in agilen Frameworks wie Scrum und SAFe mit, kombiniere diese je nach Projektanforderung flexibel mit klassischen oder hybriden Ansätzen. Mein Ziel ist es, den richtigen Rahmen zu schaffen – damit Teams effizient arbeiten können und Kunden echten Mehrwert erfahren.
Was mich besonders auszeichnet, ist meine Fähigkeit, aus High-Level-Visionen klare, strukturierte Projekte zu formen – und das in einer Sprache, die sowohl technische Teams als auch Business-Stakeholder verstehen. Ich sehe mich als Brückenbauerin zwischen Welten, die unterschiedlich ticken, aber dasselbe Ziel verfolgen.
Gibt es ein Projekt, das dir dabei besonders in Erinnerung geblieben ist?
Kristina:
Ganz klar: „IDM Hardening“ der Deutschen Telekom zur Europameisterschaft 2024. Gemeinsam mit Kolleg*innen haben wir die Absicherung der Identity Management Systeme gemacht – dank unserer Arbeit konnten Millionen Nutzer*innen störungsfrei Fußball schauen. Es war so viel mehr als nur Technik. Es ging um Verantwortung, Vertrauen, Zusammenarbeit und hatte gesellschaftliche Bedeutung. Aktuell bereiten wir uns auf die WM 2026 vor und arbeiten an spannenden Folgeprojekten.
Wow, das ist ja ein riesiger Impact! Solche Projekte sind sicherlich herausfordernd, aber auch unglaublich motivierend. Was war bisher die größte Herausforderung in deiner Karriere?
Kristina:
Der Einstieg in die IT ohne klassischen technischen Hintergrund war definitiv eine große Herausforderung. Ich habe viel Zeit investiert, um Prozesse und Technologien zu verstehen, und gleichzeitig gelernt, dass meine Stärken in der Strukturierung, Kommunikation und Führung liegen – das sind essenzielle Faktoren für erfolgreiche IT-Projekte.
Das zeigt, wie wichtig vielseitige Kompetenzen in der IT sind. Welche Herausforderungen treiben dich in deinem Job besonders an?
Kristina:
Es wird manchmal viel gesprochen, aber echte Kollaboration gerät dabei oft in den Hintergrund. Dabei entsteht der größte Mehrwert, wenn beides – Kommunikation und Kollaboration – zusammenkommt.
Wenn viele Stakeholder involviert sind, die Anforderungen komplex und der Zeitplan ambitioniert ist – dann laufe ich zur Höchstform auf. Genau solche Projekte motivieren mich.
Klingt, als wärst du genau da richtig, wo du bist! Welche Aspekte liebst du in dem Projektumfeld, in dem du dich befindest?
Kristina:
Die Dynamik, die Vielfalt der Themen und das Gefühl, dass man durch gute Zusammenarbeit wirklich etwas bewegen kann.
Und gibt es Aspekte deines Berufs, auf die du auch gut verzichten könntest?
Kristina:
Auf eine „Was-nicht-geht“-Mentalität. Ich glaube fest daran, dass Projekte nur erfolgreich sein können, wenn alle Beteiligten lösungsorientiert denken und handeln. Statt Probleme endlos zu diskutieren, suche ich lieber gemeinsam nach pragmatischen Wegen, wie wir sie meistern können.
Jetzt ein bisschen persönlicher: Welche Fähigkeiten oder Leidenschaften bringst du in deine Arbeit ein, die vielleicht nicht auf den ersten Blick sichtbar sind?
Kristina:
Ich verbinde Empathie mit klarer Führung. Ich nehme Stimmungen im Team wahr, fördere Vertrauen – aber verliere dabei nie Struktur, Ziel und Ergebnis aus dem Blick. Kommunikation ist meine Stärke, Motivation mein Antrieb.
Und was sollte die Welt über dich wissen, das nicht in deinem Lebenslauf steht?
Kristina:
Ich bin eine echte Self-Starterin. Alles, was ich heute über Softwareentwicklung, agiles Arbeiten und IT-Prozesse weiß, habe ich mir zunächst mit viel Eigeninitiative und Leidenschaft selbst angeeignet – erst danach folgten Trainings und Zertifizierungen. Ich bin überzeugt: Wenn man wirklich etwas will und bereit ist, dafür zu arbeiten, ist alles möglich.
Beeindruckend! Und was machst du gerne, wenn du nicht arbeitest?
Kristina:
Ich liebe den Winter, Snowboarden und alles, was mit Bergen zu tun hat – und wenn es dann doch mal wärmer sein darf, zieht es mich nach Südfrankreich. Gutes Essen, neue Eindrücke und mein Corgi an meiner Seite – das ist meine perfekte Auszeit.
Das hört sich toll an! Lass uns zum Ende noch einen Blick auf die Zukunft werfen: Wo siehst du dich selbst und Tallence in den nächsten fünf Jahren?
Kristina:
Ich möchte weiterhin große, komplexe Projekte gestalten, Menschen fördern und Veränderungen anstoßen. Und ich bin überzeugt, dass Tallence dabei noch stärker als innovativer Partner auf dem Markt sichtbar sein wird.
Ein klarer Plan! Und zum Abschluss: Wenn du Tallence in drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Kristina:
Transformationstreiber. Brückenbauer. Möglichmacher.
Tallence ist für mich die Kombination aus hoher fachlicher Kompetenz, partnerschaftlichem Denken und einer Kultur, die auf Vertrauen, Offenheit und Zusammenarbeit basiert. Wir arbeiten nicht nur für, sondern mit unseren Kunden – und genau das macht den Unterschied.
Kristina, vielen Dank für das inspirierende Gespräch. Ich freue mich schon darauf, mehr von deinen Projekten zu hören!
Kristina:
Danke dir, Nicole! Hat Spaß gemacht!