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People behind Tallence: Michael Gniffke

Ein Interview mit Delivery Director Michael Gniffke

Highlights, Culture // Caroline Starnitzky // 20.05.2026
People Behind Tallence: Michael Gniffke

Mit ‚People behind Tallence‘ stellen wir die Menschen vor, die unsere Projekte prägen und unsere Kultur gestalten. Dieses Mal sprechen wir mit Michael Gniffke, Delivery Director bei Tallence. Sein beruflicher Weg führte ihn von der Ausbildung bei der Telekom über sechs Jahre Bundeswehr bis zu internationalen Projekten für Vodafone. Heute verantwortet Michael bei Tallence als Delivery Director komplexe Softwareprojekte. Mit viel Erfahrung, klarer Kommunikation und einem guten Gespür für Menschen schafft er die Grundlage dafür, dass wir gemeinsam erfolgreiche Ergebnisse für unsere Kunden erzielen. Sein Motto: ‚Trust the process.‘ Was das für ihn bedeutet, warum Vertrauen für gute Zusammenarbeit entscheidend ist und wie Tallence wachsen kann, ohne das Familiäre zu verlieren, erzählt er im Interview.

Wie würdest du deinen beruflichen Werdegang in wenigen Worten beschreiben?  

Michael: Da muss ich was ausholen. Alles begann mit einer Lehre bei der Deutschen Telekom (damals noch Deutsche Post), da mein Papa meinte, geh mal da hin, da wirst du Beamter und hast später deine Ruhe. Doch schon nach zwei Wochen wurde der Konzern in Deutsche Telekom, Postbank und Deutsche Post aufgeteilt und privatisiert - der grundsätzlich sichere Beamtenweg veränderte sich grundlegend. Hinzu kam die Wende, wodurch die Telekom in den Aufbau des Ostens investierte und im Westen keine Azubis übernommen wurden. Ich erinnere mich noch, dass das Lehrgeld von 520,23 Deutsche Mark noch per Scheck ausbezahlt wurde. Weiter ging es zur Bundeswehr, da es damals noch die Wehrpflicht gab und ich eh gehen „musste", habe ich mich vorab für 6 Jahre verpflichtet und machte die Ausbildung zum Luftfahrzeuganlagenmechaniker im Bereich Elektronische Kampfführung. Die damalige internationalen Einsätze der Bundeswehr, insbesondere in Afgahnistan, haben ich schließlich dazu bewegt, meinen Dienst nach 6 Jahren zu beenden und mich beruflich neu zu orientieren. Nach einem Jahr Weiterbildung begann ich dann bei Mannesmann Mobilfunk im User Help Desk. Nach einem Jahr übernahm dann Vodafone das Unternehmen und so begann meine Reise bei Vodafone. Ich durfte bei der Einführung von KIAS2000 (Kunden-Informations- und Abrechnungssystem) mitarbeiten und übernahm irgendwann den Vor-Ort-Service und den VIP-Support.
Nach 6 Jahren wechselte ich in die Vodafone Gruppe, für die ich Projekte in der ganzen Welt leiten durfte, wobei die 3 Jahre in Indien immer im Gedächtnis bleiben werden. Nach 14 Jahren im Konzern war für mich der Zeitpunkt gekommen, neue Wege zu gehen. Und dann kam Tallence. 

Was hat dich ursprünglich zu Tallence geführt?  

Michael: „Ruf mal Frank Moll an" … so fing alles an. Das schrieb mir mein alter Vodafone-Chef Flo Riedl, einer der Gründer von Tallence, der heute ein guter Freund ist, nachdem ich bei Vodafone gekündigt hatte. Das muss so im Februar 2014 gewesen sein. Und ja, man ahnt es. Ich habe Frank angerufen, wir haben uns im Frankfurter Office, damals noch am Flughafen, getroffen und 2 Monate später war ich in meinem ersten Projekt bei der Deutschen Telekom. 

Welches persönliche Motto oder welche Werte begleiten dich in deiner Arbeit?

Michael: „Trust the process" ist nicht nur beruflich, sondern auch privat mein Lebensmotto. Dabei ist das Vertrauen das Entscheidende. Vertrauen in Lebenslagen sowie in die Menschen um mich herum ist einer der Werte, die mein Handeln und Tun bestimmen.

Für welche Kompetenzfelder / Skills stehst du bei Tallence? 

Michael: Ich würde sagen, dass Projektmanagement eine meiner großen Stärken ist. Außerdem gelingt es mir gut, Menschen zu verbinden und Teams zusammenzubringen. Ok, in Excel und MS Project bin ich auch recht fit :-) Und ich bin jemand, der seine Meinung äußert, und das ziemlich direkt. Aber nur bei Themen, bei denen ich mitreden kann und möchte. 

Was begeistert dich an deinem Job am meisten? 

Michael: Zwei Dinge: Zum einen die Menschen, mit denen ich täglich zusammenarbeiten darf. Und zum anderen, immer wieder neue Kolleginnen und Kollegen sowie die Menschen dahinter kennenzulernen. Ich finde es jedes Mal aufs Neue spannend zu sehen, wie unterschiedliche Persönlichkeiten sich in Teams zusammenfinden und gemeinsam zu einer Einheit werden und Großartiges leisten. 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Michael: Den typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht, was ich wirklich liebe. Jeder Tag beginnt aber immer mit einem guten Kaffee und einem Spaziergang mit meinen beiden Hunden. Dazwischen ist jeder Tag anders. Die Tage enden meist mit einer Runde CrossFit. 

Was macht Tallence für dich besonders?

Michael: Die unglaublich tollen Menschen! Jede und jeder Einzelne ist besonders und wertvoll für Tallence. Dazu die Freiheit, meinen Job so zu gestalten, wie ich es für richtig halte, was meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls tun. 

Welche Herausforderungen bei Tallence motivieren dich besonders? 

Michael: Das Unternehmen weiter zu professionalisieren und am Wachstum mitzugestalten, ohne dabei die Menschen zu „verlieren". Sprich das familiäre Umfeld beizubehalten. 

Welche Fähigkeiten oder Leidenschaften bringst du in deine Arbeit ein, die vielleicht nicht direkt auf den ersten Blick sichtbar sind?

Michael: Der Optimismus und der Glaube daran, gemeinsam Lösungen zu finden. Herausforderungen betrachte ich grundsätzlich als machbar

Was machst du gerne, wenn du nicht arbeitest? 

Michael: Sport und natürlich Zeit mit meinen Hunden verbringen. Da ich vor Kurzem in ein neues Haus gezogen bin, in dem ein Klavier steht, steht nun Klavierspielen auf der To-do-Liste recht weit oben. 

Wo siehst du dich selbst und Tallence in den nächsten fünf Jahren?

Michael: Kurz vor der Rente (also fast) und hoffentlich in einem Unternehmen, welches weiterhin für die Menschen und Leistungen wertgeschätzt wird und wo sich alle wohlfühlen können und dürfen.